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Berichte der Sportsoldaten 2021


Südafrika-Expedition nach Potchefstroom

,,Never fly below 200 km/h“ und ,,Don’t stop for shit“. Das bekamen wir als Antwort auf die Frage,wie man denn in Südafrika fliegen sollte, zu hören. Dass noch etwas mehr dazugehört, um wirklich große Strecken im Südafrikanischen Wetter fliegen zu können, sollten wir nach ein paar Tagen lernen.
Am 04. November ging es für uns (Gerrit Neugebauer und Felix Kries) los in Richtung Süden. Mit dem Kranich auf der Seitenflosse landeten wir in Johannesburg und fuhren dann mit einem Mietwagen die etwa eineinhalb Stunden bis nach Potchefstroom. Schon die ersten Kilometer wurden dabei für uns zum Abenteuer, da noch keiner von uns vorher auf der ,,falschen“ Straßenseite gefahren ist und die südafrikanischen Straßen die ein oder andere Überraschung bereithalten. Von Potholes und eigenartigen Fahrzeugen bis hin zu Leuten die gemütlich über die Autobahn schlendern war in unserer ersten Begegnung mit dem neuen Kontinent alles dabei.
In Potch angekommen hatten wir erstmal Zeit uns im Guesthouse einzurichten und den Flugplatz zu erkunden, denn die ersten Tage war das Wetter nicht besonders gut. So wurden wir von den Einheimischen in die Gastronomie der Stadt eingeführt und konnten auch mal einen Blick ins Werk von Jonkers werfen.

Als es dann fliegbar wurde, war unser Flugzeug auch schon klar zum Gefecht. Der Duo Discus ,,TD“ wurde von Uys Jonkers bereit gestellt. Mit diesem sollten wir die nächsten Wochen fliegen und auch die South African Nationals zusammen mit Südafrikanischen Junioren als Copiloten bestreiten. Als Sportsoldatenförderung bekamen wir den Duo dann auch zu einem Sonderpreis. Voller Tatendrang stürzten wir uns also ins Geschehen, mit einem klaren Ziel vor Augen: 1000km. Nur leider mussten wir feststellen, dass das selbst in Südafrika gar nicht jeden Tag geht, zumal wir einen alten Duo, ohne Winglets und ohne Turbo geflogen sind. Aber begeistert waren wir trotzdem vom Wetter und der Landschaft im Norden Südafrikas. Rund um Potch ist es relativ flach und riesige Landwirtschaftsbetriebe prägen die Gegend, aber je weiter man nach Norden fliegt, desto mehr nehmen unlandbare, scheinbar unendliche Buschsavannen überhand, vor allem ab der Grenze zu Botswana. Hin und wieder schmücken auch Hügelketten und kleinere Berge das Landschaftsbild, welche teilweise durch Meteoriteneinschläge entstanden sind.


Fast sieben Tage sind wir dann am Stück geflogen und haben insgesamt 4000km zurückgelegt. Das Wetter war meistens sehr gut, mit Basishöhen bis zu 5500m und einigen 5m Bärten konnten wir uns gut an das afrikanische Wetter gewöhnen und uns auf die Nationals in Welkom vorbereiten, die ab dem 11. Dezember stattfinden sollten. Einen der eindrucksvollsten Flüge erlebten wir am 14.11, denn an diesem Tag sind wir entlang der grenze zu Botswana mehr als 300km von Potch weggeflogen. Es ist schon ein interessantes Gefühl wenn man ohne Motor so weit vom Flugplatz weg ist und bis zum Horizont nur Bushland sieht.


Am 18. November ist Felix dann aufgebrochen nach Worcester, wo er die nächsten 14 Tage am WeCoach Trainingslager teilnahm. Gerrit flog in dieser Zeit einsitzig in Potch mit einer JS1 weiter. In Worcester hatten sie in dieser Zeit zwar mehr Glück mit dem Wetter, aber immerhin konnte Gerrit noch seinen größten Flug von 950km ablegen! Kurz bevor Felix wieder nach Potch zurückkommen wollten, kam dann die Nachricht, dass eine neue Corona Variante in Südafrika entdeckt wurde und so ging unsere Zeit in Südafrika eineinhalb Monate Früher zu Ende als geplant. An den South African Nationals in Welkom konnten wir auch nicht mehr teilnehmen.
Immerhin hatten wir eine gute Zeit bis dahin. Wir haben wieder neues gelernt und viele Eindrücke gesammelt. Eine Stunde vor Sonnenuntergang bei Kilometer 150 zu wenden und mit Groundspeed 300 heimzufliegen oder mit 7 Metern integriert in den Himmel geschossen zu werden, waren völlig neue Erfahrungen für uns und lassen die Sehnsucht nach Südafrika zurückzukehren, größer werden.

Jetzt sitzen wir erstmal in Quarantäne und können noch die letzten Wochen unseres Sposo-Daseins genießen.
Weiter Bilder gibt es hier


Fluglehrer – Ein neuer Baustein in der Ausbildung der Sportsoldaten

Die thermische Segelflugsaison auf der nördlichen Himmelsphäre neigt sich dem Ende zu und es stellt sich dann meist die Frage, wie man die Zeit als Sportsoldat neben einigen Wellentagen am besten nutzen kann. Da der Sportleiterlehrgang in Warendorf wegen Kapazitätsgrenzen im Oktober nicht stattfinden konnte und meine Zeit als Sportsoldat Ende November endet,  entschied ich mich in Deutschland zu bleiben und einen angebotenen Fluglehrerlehrgang durch das Trainerteam in Kyritz zu absolvieren. Hier schon mal vielen Dank an die tolle Organisation des dort ansässigen Segelflugvereins Kyritz sowie dem Trainerteam, die das ermöglicht haben.

Dieser neue Baustein in der Sposo-Ausbildung wurde erstmalig angeboten. Absicht ist es als Fluglehrer mit einer Trainer C-Lizenz für spätere Generationen von Segelfliegern / Sportsoldaten einen Pool an Trainern aufzubauen, um weitere Trainererfahrungen zu sammeln.

Der Lehrgang war mit 12 Ausbildungstagen voller Theorie und Praxis konzipiert. Anspruchsvolle Themen in den Unterrichtsfächer wie „Lehren und Lernen“ sowie Lehrproben aber auch natürlich Starts vom hinterem Sitz waren Anforderungen, die einen Perspektivwechsel erlaubten. Ziel ist es zu lernen wie mit Flugschülern ob jung oder alt gearbeitet wird und wie optimale Ergebnisse und Lernerfolge effizient vermittelt werden können. Mit der bestandenen Prüfung erlangt man nicht nur die Berechtigung als Fluglehrer, sondern zeitgleich auch die C-Trainerlizenz. Eine wirklich gute Kombination, auf der man weitere Qualifikationen aufbauen kann.

In meinem Jahr als Sportsoldat habe ich viele unterschiedliche Fähigkeiten erlangt und erlernt. Mit Abschluss der FI-Ausbildung habe ich einen weiteren Grundstein gelegt, dieses Wissen neben meiner Wettbewerbserfahrung auch als Fluglehrer in meinem Verein gezielt weiterzugeben. Zudem freue ich mich als Trainerassistent die Bundeswehr Flugsportvereinigung sowie zukünftige Sportsoldaten bei Trainingsmaßnahmen zu unterstützen. Dieser neue Baustein ermöglicht allen Sportsoldaten einen Teil der sehr umfangreichen Unterstützung „zurückzugeben“. Vielen Dank.

 

Jan Reineke


Kadertraining Sachsen 2021

Dank der sich abmildernden Corona-Lage war auch dieses Jahr die Teilnahme am sächsischen Kadertraining mir möglich. Bereits am Freitag also am Vortag des Eröffnungsbriefings bin ich angekommen, um möglichst entspannt in die kommenden Tage zu starten. Da Samstag das Wetter einen Flug leider nicht zu ließ, nutzte ich die Zeit noch Arbeiten am Cockpit vorzunehmen. Vielen Dank an die Gastfreundschaft in der Werkstatt des Fliegerklub Auerbachs!

Der Tag nach der durchgezogenen Front war mit Kaltluftthermik und einer AAT Richtung Eisenach bestückt, welche relativ anspruchsvoll durch den starken Wind war. Die richtige Einschätzung des Wendezeitpunktes war echt schwierig, so dass ich mit meinem Teampartner 10min zu früh da war. Als wir wieder ankamen und hörten, dass andere noch zeitiger umgedreht hatten, waren wir am Ende doch relativ zufrieden. Unser Ausflug über den Erfurter Flughafen, dank der freundlichen Unterstützung des Lotsen und Transponders, hat diesen Flug echt einzigartig gemacht.

Die nächsten Tage waren schon sehr lange mit Warmluft vorhergesagt und so kam es auch. Am Boden war es teilweise unerträglich heiß. Doch das warten bis zum Thermikbeginn mittags/ nachmittags haben sich jeden Tag gelohnt. Hohe Basen bis 2800m und knackige Steigwerte waren keine Seltenheit. Nach der erfolgreichen Aufgabe wurde dann schnell der Flieger gesäubert und in die Bezüge gepackt, bevor es dann zur nahegelegenen Talsperre zur Abkühlung ging. So vergingen 6 schöne Flugtage, in denen ausgiebig das AAT fliegen trainiert und die Mittelgebirge, der Wettbewerbsraum für die Deutsche Juniorenmeisterschaft (DMJ), erkundet wurden.

Von Blau- bis zu Wolkenthermik war alles dabei, auch Konvergenzen bildeten sich, welche ein wegkommen vom Platz erschwerten, dafür aber umso mehr Spaß im Flug machten. Auch die berühmt berüchtigte „Thüringer Rostbratwurst“, eine ausgiebige Wolkenstraße über dem Thüringer Wald konnten wir erleben. Dies ermöglichte jeden Tag Schnittgeschwindigkeiten von um die 100km/h ohne Wasser – ein fantastisches Erlebnis!

Am Ende konnten einige schöne Flugstunden und Erfahrungen gesammelt sowie der Teamflug mit verschiedenen Personen trainiert werden. Auch das diesjährige fliegen von verschiedenen Aufgabe forderten mich als Pilot ungemein und hatten einen großen Trainingseffekt, welchen ich hoffentlich bei der DMJ zum Vorteil anwenden kann. Ich freue mich auf weitere Wettbewerbserfahrungen.

Zum Schluss noch einen riesen Dank an die Organisation durch den Fliegerklub Auerbach, alles lief reibungslos und die Verpflegung war klasse, sowie an den Luftsportverband Sachsen, welcher den sächsischen Kadersportlern, einen solchen großen Trainingseffekt kostengünstig ermöglicht. Außerdem auch vielen Dank an die Bundeswehr, die mehr solch ein Jahr mit so vielen Erfahrungen und Eindrücke ermöglicht.

 

Jan Reineke


Eskilstuna-Tagebuch

19.05.2021
Nach einer langen aber trotzdem recht entspannten Überfahrt sind wir am Dienstagmorgen in Göteborg angekommen. Uns standen noch knapp 1 Stunde
Autofahrt nach Eskilstuna bevor. Bei nur erlaubten 80 km/h war das auch relativ chillig. Direkt nach unserer Ankunft bauten wir die Flugzeuge auf und konnten noch einen Start machen. Bei einer Basis von 1200m ging es unter einigen guten Wolken bis Arboga und zurück. Die Landschaft ist einfach nur beeindruckend:) Wälder und Seen soweit das Auge reicht. Aussenlandemöglichkeiten sind begrenzt, aber dennoch gibt es die eine oder andere Außenlandemöglichkeit, die den Streckenflug insgesamt sehr aufregend gestalten. Bei kühlem deutschen Bier und lecker Gegrilltem beschließen wir unseren ersten Tag am Flygfält Ekeby.

20.05.2021
Zur aktuellen Jahreszeit ist es in >Schweden sehr lange hell und es wird auch nicht richtig dunkel. Sonnenaufgang ist dann um 4:00 Uhr. Trotz der langen Tageszeit hält die Thermik nicht viel länger wie in Deutschland und es geht meist auch nur marginal früher los.
Gegen 11 Uhr sind wir bereit für die ersten Starts. Auf dem Plan steht freies Fliegen und wir haben auch eine AAT von 3h ausgeschrieben. Das Wegkommen bei 700m Basis und Westwind ist nicht besonders leicht aber gelingt gut. Hier ist mentale Stärke gefordert. Ab Köping wird das Wetter merklich besser. Gerrit entscheidet sich für das freie Fliegen und die anderen versuchen die optionale  AAT zu fliegen. Am Ende stehen bei Gerrit über 650 km auf der Uhr. Wir sind alle voll auf unsere Kosten gekommen und sind begeistert vom Fliegen in Schweden und vor allem der Lockerheit, die hier am Flugplatz herrscht.
Leider soll es das erstmal gewesen sein mit dem fliegbaren Wetter.

21.-24.5.2021
Ein Bild bestimmt den Himmel über uns - grau und regnerisch. So vertreiben wir uns die Zeit mit theoretischer Weiterbildung und Sport. Eine Frisbee bringt eine ungewohnte Abwechselung in unseren Alltag.
Aber auch die Landeskultur der Entspannung darf genossen werden: so wird die Sauna für uns angeheizt und wir grillen auf der Terasse vor dem Clubheim.


Trainingslager Vinon 2021

Voller Spannung sind wir, das sind die Sportsoldaten Segelflug 2021 Jan-Lucas Aberle, Felix Kries, Gerrit Neugebauer und Jan Reineke, Anfang März nach Südfrankreich gefahren, um dort in den Alpen in die Sposo-Saison starten zu können. Mit im Gepäck waren neben unseren Flugzeugen jede Menge Vorfreude auf neue Erfahrungen und Eindrücke. Da es für die meisten von uns war es das erste Mal im Gebirge war, erwarteten ein sehr intensives Trainingslager, das uns in den sicheren Gebirgsflug heranführen wird.

Wer sich in ein unbekanntes und anspruchsvolles Terrain begibt, sollte die Vorbereitung nicht zu kurz kommen lassen. Gemeinsam mit unseren Trainern Frank Strewinsky und Wolli Beyer besprachen wir verschiedene Hangflugtechniken, Wettersysteme und Routen als auch das Thema außenlanden im Gebirge. Damit wir die bekannten Außenlandewiesen aus der Luft ausfindig machen können, machten wir uns daher mit Karte und Außenlandekatalog gut vertraut.

Zu Beginn unserer Zeit in Vinon, wo wir im „Maison Blanche“ der Bundeswehr Flugsportvereinigung untergebracht waren, bestimmte der Mistral das Wetter. Hier machte sich die gute Vorbereitung bezahlt, da uns der Einstieg in teils ungezeichnete Wellen mühelos gelang. Unter Anleitung der Trainer konnten wir so das Spielfeld der kommenden Wochen aus Höhen von über 5000m begutachten. Fast schon froh waren wir, als sich nach einigen Tagen der Mistral abschwächte und thermisch geflogen werden konnte. Endlich keine Eiseskälte mehr im Cockpit!
Jetzt war es Zeit sich Stück für Stück im Relief vorzuarbeiten. Zunächst geführt durch die Trainer erflogen wir uns die umliegenden Greten, Hänge und Gipfel. Durch die sorgfältige Kartenarbeit mit Außenlandekatalog gelang es uns mühelos die einzelnen Felder zu erkennen. Was für den Fall der Fälle enorm wichtig ist, um keine Zeit zu verlieren.

Parallel zu dem uns bekannten Gebiet wurde auch das gute Wetter großräumiger und erlaubt es, immer weiter in die hohen Berge vorzufliegen. Rote Wand, Lac du Mont-Cenis und Col du Carro sind uns nicht länger lose Begriffe gewesen. Ab sofort hatten wir ein selbst erarbeitetes Bild aus Gelände, Aufwindsystemen und Flugrouten vor Augen. Beim täglichen Debriefing konnten wir dieses Gebirgs-Modell ausgiebig diskutieren, um zukünftige Entscheidungen zu vereinfachen. Die ein oder andere abendliche Stunde verbrachten wir so an den Reliefkarten und sinnierten auch über uns bislang unbekannte Routen.

Da sich die Coronalage in der Region um Vinon verschlechterte, zeichnete sich eine verfrühte Abreise ab. Glücklicherweise hatte der Wettergott Mitleid mit uns und bescherte uns in den letzten Tagen mit sehr guten Bedingungen. Eine Basis jenseits der 4000m und satte Steigwerte ließen es uns zu, noch weiter in die Gebirgswelt vorzudringen. Die Zeit vor den Reliefkarten sollte sich also vielleicht doch noch bezahlt machen.

Wir flogen zum Teil um die Écrins, über das Aosta Tal hinweg bis zum Matterhorn und schauten von oben auf den Monte Viso. Im Anblick der atemberaubenden Landschaft von verschneiten Gletschern, schroffen Tälern und spiegelnden Seen in der Abendsonne sind wir den französischen Alpen schnell verfallen. Gleiches lässt sich wohl auch über die französische Küche sagen.

Es ist nicht abwegig zu sagen, dass wir mit dem Trainingslager in Vinon perfekt in unsere Sposo-Saison gestartet sind. Die Struktur des Trainingslagers mit dem morgendlichen und abendlichen Briefing, das Fliegen in Team mit den Trainern sowie die Infrastruktur in Vinon tragen hier einen sehr erheblichen Teil bei. Unsere Erwartungen an das Heranführen in den Gebirgssegelflug wurden weit übertroffen und wir können es kaum erwarten, im Spätsommer auf die gemachten Erfahrungen aufzubauen.


Saisonauftakt in Südfrankreich

Inzwischen ist etwas mehr als eine Woche vergangen seit wir gemeinsam mit unserern Trainern in Vinon angekommen sind. Nicht nur in der Luft, auch am Boden, haben wir uns bereits gut einleben können. Ein herzliches Dank gilt hier der Bundeswehr Flugsportvereiningung, welche uns die Maison Blance als Unterkunft zur Verfügung stellt. Neben Kartenkunde mit Außenlandekatalog und Wetterkunde im Gebirge stand natürlich auch das Fliegen auf dem Trainingsplan. Wir haben den Wanderern am Mount Ventoux winken und unser zukünfiges Fluggebiet aus 5000m Höhe in der Welle des Lure begutachten können. Mit wachsender fliegerischer Erfahrung im noch relativ niedrigen Gelände, tasten wir uns jetzt immer weiter in Richtung der großen Steine vor. Mal sehen, wie weit uns das sonnig, aber kühle Wetter uns noch tragen wird.

Stay tuned!
Eure Sposos


Erste Tage in Oerlinghausen


Ursprünglich hätten wir uns bereits am 08. Februar in unserer neuen Sportfördergruppe einfinden sollen.
Auf Grund des sehr winterlichen Wetters wurde unsere Anreise allerdings um eine Woche verschoben und so blieben wir fleißig mit Sportaufgaben im Heimtraining. Am 14. Februar machten wir uns auf den Weg nach Örlinghausen, bei unserer Ankunft erwartete uns Wolli bereits mit Pizza und Glühwein. Montags ging es dann nach Warendorf und es gab für jeden einen großen Koffer mit unserer Sposo-Ausrüstung. Die nächsten Tage vergingen praktisch wie im Flug. Dabei stand das Einrichten des neuen Sposo-Raums, Sporteinheiten und theoretische Vorbereitung auf dem Dienstplan.
In der zweiten Woche lernten wir unsere beiden neuen Trainer Frank Strewinsky und Marcus Dawert kennen. Sie gaben uns eine erste Einweisung für Frankreich und wir konnten bereits den ersten herrlichen Sommerflugtag bei Temperaturen um 20 Grad und Bärten bis 2m genießen……und das Ende Februar! Aktuell warten wir gespannt auf den Freitag und den Durchzug der Front. Dann haben wir vielleicht bereits den ersten richtig guten Rückseitentag der noch jungen Saison vor uns. Nächste Woche steht für uns noch ein Höhentraining in der Druckkammer des Flugmedizinischen Institunt Königsbrück an. Danach beginnen dann auch schon die finalen Vorbereitungen für das Trainingslager in Vinon.

Bis dahin, stay healthy
Die Sposos


Aus Alt wird Neu

Hallo zusammen!

Die neuen Sportsoldaten sind von links nach rechts: Jan Reineke, Gerrit Neugebauer, Felix Kries und Jan-Lucas Aberle. Wir konnten am letzten Mittwoch unsere Grundausbildung in Hannover beenden und befinden uns aktuell zu Hause, da unsere Anreise nach Warendorf auf Grund des Wetters auf unbestimmt verschoben ist.
Wir freuen uns dennoch auf jeden Fall schon mega auf die Saison!!! und können es kaum erwarten, dass es dann hoffentlich auch bald losgeht. Den alten Sposos wünschen wir an dieser Stelle alles gute und viel Erfolg im zivilen  Leben und natürlich schöne Flüge und always happy landings.

Bis bald und bleibt gesund!


Grundausbildung und Mission-Cards

Nicht nur wir Sposos sind gerade bei unserer Grundausbildung in Hannover fleißig in Theorie und Praxis unterwegs. Auch unsere Trainer sind schon hoch motiviert und haben nun sogenannte Mission-Cards für das kommende Jahr fertig gestellt. Es handelt sich dabei um eine Art kleiner Trainingsplan für ein speziefisches Ziel. So können gezielt Routen im Gebirge am Simulator oder auch besondere Wetterlagen wie Südwelle trainiert werde. Wir haben also auch ein straffes Programm vor uns, sollte Corona uns im Frühjahr noch eine Weile dazu zwingen auf dem Boden zu bleiben. Wie man an der Anzahl der vielen Cards sehen kann, wird uns dabei bestimmt nicht so schnell langweilig.

Mit fliegerischen Grüßen
Die Sportoldaten 2021
Jan-Lucas Aberle, Felix Kries, Gerrit Neugebauer und Jan Reineke